Viele am Markt verfügbare Netzwerkdruckermodelle verfügen über Sensoren zur Tonerstandüberwachung. Einige Drucker stellen den Tinten-/Tonerstand über SNMP bereit. Unterstützt Ihr Drucker diese Funktion, kann das Programm den Tinten-/Tonerstand über das Netzwerk überwachen und Sie benachrichtigen, wenn der Drucker knapp an Tinte ist. So können Sie die Tonerkartusche rechtzeitig ersetzen und unerwarteten Tintemangel vermeiden, wenn dringend Dokumente gedruckt werden müssen.

Das Programm liest bei der Tonerüberwachung die folgenden beiden OID-Werte.
- 1.3.6.1.2.1.43.11.1.1.8 = a (maximale Kapazität bei 100 % voller Kartusche)
- 1.3.6.1.2.1.43.11.1.1.9 = b (aktueller Tintenstand)
Es berechnet den aktuellen Toner-/Tintenstand in Prozent = b * 100 / a und rundet das Ergebnis auf einen ganzzahligen Wert. Anschließend vergleicht das Programm diesen Stand mit dem angegebenen Schwellenwert; liegt das Ergebnis darunter, erzeugt das Programm einen Alarm und führt die vorkonfigurierten Aktionen aus (oder sendet nur eine Benachrichtigung).
Manchmal liefern diese Sensoren negative Werte (−1, −2, −3). Das kann bedeuten, dass der Drucker keinen Tonerstandsensor hat oder dieser aus irgendeinem Grund nicht funktioniert. In diesem Fall ist die Tonerstandüberwachung nicht möglich.
Außerdem haben wir die Tonerfarbauswahl und den Tonerstandgrenzwert in diese Prüfung aufgenommen. So können Sie einen Alarm konfigurieren, der Sie benachrichtigt, wenn der Toner-/Tintenstand niedrig ist.

Die Prüfung verfügt über eine anpassbare Logik, die nicht nur für Tintenkartuschen, sondern auch für den Abfalltintenkasten geeignet ist. Die reguläre Prüflogik eignet sich für gewöhnliche Kartuschen mit Bedingungen wie: Die Prüfung ist bestanden, wenn der Tintenstand über 10 % liegt. Für Abfalltintenkasten gilt eine etwas andere Logik. Die Bedingung lautet dann etwa: Die Prüfung ist bestanden, wenn der Tintenstand unter 90 % liegt.
Anforderungen: Windows XP/Vista/7/8.1/10/11, Server 2003/2008/2012/2016/2019/2022 werden unterstützt.