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Remote-Überwachung von Festplattenzustand und Temperatur mit S.M.A.R.T.

Wie überwacht man Festplatten auf Remote-Computern?

Um unerwarteten Datenverlust auf Festplatten in Computern zu vermeiden, empfiehlt sich die Überwachung mit S.M.A.R.T. (Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology). Die SMART-Parameter helfen, Festplattenausfälle vorherzusagen, bevor gespeicherte Daten verloren gehen. Verschiedene Sensoren und die Elektronik der Festplatte erfassen und zählen Fehler im Betrieb und ermöglichen so die Analyse des Fehlertrends. Zusätzlich zur Fehlerüberwachung wird die Festplattentemperatur kontrolliert. Überhitzung kann die Eigenschaften und Elektronik der Festplatte schneller verschlechtern und später zu einem Ausfall führen. Überhitzt eine Festplatte, kann das auch bedeuten, dass der gesamte PC unter ungünstigen Bedingungen läuft und andere Komponenten leiden. Das Kühlsystem kann defekt oder verstaubt sein und sollte rechtzeitig gereinigt werden, bevor Benutzerdaten verloren gehen und Hardware beschädigt wird.

Die WMI-Technologie (Windows Management Instrumentation) ermöglicht das Remote-Lesen dieser Daten von Windows-Computern. Wenn Sie Administratorrechte auf einem Remote-PC haben, müssen dort keine zusätzlichen Komponenten installiert werden; die SMART-Überwachung kann mit unserem Programm über das Netzwerk erfolgen.

 

S.M.A.R.T.-Parameter von Festplatten auf Remote-Computern anzeigen

Zur Anzeige der S.M.A.R.T.-Informationen wählen Sie einen Computer in der Liste und klicken im Konfigurationsbaum auf „HDD->S.M.A.R.T.“.

Das Programm zeigt die erfassten Werte der SMART-Parameter auf diesem Computer an:

Warnung! Damit die S.M.A.R.T.-Parameter erfolgreich gelesen werden, vergessen Sie nicht, bei der Konfiguration der Computerdatenerfassung die Datengruppe „S.M.A.R.T.“ auszuwählen:

Wenn die S.M.A.R.T.-Daten im Programm nicht angezeigt werden, kann das Folgendes bedeuten: 1) die S.M.A.R.T.-Überwachung ist im BIOS des Computers deaktiviert, 2) S.M.A.R.T. wird vom Laufwerk nicht unterstützt, 3) die Daten wurden nicht abgefragt, weil die Datengruppe „S.M.A.R.T.“ nicht zur Erfassung ausgewählt war (siehe Screenshot unten).

 

Automatische Hintergrund-Fernüberwachung und Diagnose des Festplattenzustands

Das Programm zeigt nicht nur die von Remote-Festplatten erfassten SMART-Informationen an. Es überwacht ständig den Festplattenzustand und die Temperatur und benachrichtigt Sie über erkannte Probleme. Den Temperaturschwellwert konfigurieren Sie in den Programmeinstellungen; bei Problemen mit Festplatten auf Netzwerkcomputern können Sie E-Mail-Benachrichtigungen erhalten. Sie können auch einen Bericht über überhitzte oder ausgefallene Festplatten erstellen.

Neben Hardwareproblemen erkennt das Programm auch „softwareseitige“ Probleme. Es kann Sie beispielsweise über wenig freien Speicherplatz, fehlende Antivirusprogramme oder veraltete Antivirusdatenbanken auf Workstations und Servern informieren. Alle erkannten Probleme sehen Sie im Bereich „Gefundene Probleme“; für die wichtigsten Probleme können Sie Benachrichtigungsmethoden konfigurieren.

 

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