Was ist ein Computer-Asset-Tag?
Jeder Computer oder Laptop bekannter Hersteller hat eine eindeutige ID, die als „Asset-Tag“ oder Seriennummer bezeichnet wird. Das ist eine Zeichenfolgen-ID mit Buchstaben, Ziffern und Bindestrichen. Meist ist dieses Tag auf einem Aufkleber auf der Rückseite eines PCs oder der Unterseite eines Laptops aufgedruckt.
Wenn Sie Informationen zum Erkennen der MS-Windows- oder Office-Seriennummer über das Netzwerk suchen, finden Sie diese hier.
Das Asset-Tag kann in der Registrierung oder in BIOS-Einstellungen gespeichert sein. PCs können auch Informationen zu Computermodell, Gehäusetyp sowie Mainboard-Modell und -Name enthalten. All diese Informationen kann unser Programm über das Netzwerk lesen.
In der Regel enthalten nur Marken-PCs und -Laptops die Asset-Tag-Informationen in BIOS und Windows (HP, Dell usw.). Selbstgebaute Computer von Enthusiasten oder unbekannten Herstellern enthalten diese Daten nicht. Im besten Fall lassen sich Mainboard-Hersteller und -Modell erkennen. Erforderliche Tags können Sie oder ein Systemadministrator auch selbst in die Windows-Registrierung eintragen.
Wie erkennt man das Asset-Tag eines Computers oder Laptops?
Große Unternehmen können verschiedene Computermodelle unterschiedlicher Hersteller haben, die zu verschiedenen Zeiten gekauft und gleichzeitig genutzt werden. Manchmal benötigen Sie einen Bericht über deren Seriennummern oder Asset-Tags.
Das Problem lässt sich mit spezieller Software lösen, die Asset-Tags lokal aus BIOS und Registrierung oder remote über das Netzwerk liest. Am hilfreichsten und zeitsparendsten ist die Erkennung der Tags über das Netzwerk, ohne alle Computer vor Ort aufzusuchen.
Computermodell und Asset-Tag über das Netzwerk erkennen
Unser Inventarprogramm kann Computermodell, Seriennummer bzw. Asset-Tag und Mainboard-Modell erfassen. Zur Anzeige dieser Daten wählen Sie im Konfigurationsbaum den Eintrag „Prozessor und Mainboard“ und scrollen im Informationsbereich zum Abschnitt „System“.

UUID und Systemgehäusenummer können ebenfalls erkannt werden, sofern die Informationen auf dem PC vorhanden sind. Zum Erstellen und Speichern eines Berichts über diese Daten klicken Sie auf „Berichte“ – „Berichte zu Computern“ – „Computer-Seriennummern“.
Warnung! Damit Asset-Tags erfolgreich gelesen werden, vergessen Sie nicht, bei der Konfiguration der Computerdatenerfassung die entsprechenden Datengruppen auszuwählen. Folgende Optionen sollten aktiviert sein: „System model“, „System“, „System enclosure“. Werden die Daten nicht angezeigt, kann das Folgendes bedeuten: 1) die erforderlichen Informationen fehlen in BIOS oder Registrierung des Computers, 2) die Daten wurden nicht abgefragt, weil die Optionen nicht ausgewählt waren (siehe Screenshot unten).

Benutzerdefinierte Informationen aus der Registrierung von Remote-Computern lesen
Manchmal speichert der Computerhersteller oder der IT-Service das Asset-Tag unter einem nicht standardmäßigen Registrierungspfad, den unser Programm nicht liest. Oder Sie benötigen einen zusätzlichen Parameter aus der Registrierung für einen Bericht.
In diesem Fall können Sie diesen benutzerdefinierten Parameter mit unserem Programm lesen. Konfigurieren Sie den benutzerdefinierten Registrierungspfad in den Programmeinstellungen (Service und Einstellungen – Einstellungen: – Informationserfassung – Benutzerdefinierte Registrierungsdaten).

Erfassen Sie die Daten nach der Konfiguration erneut. Bei der Konfiguration der Informationsabfrage sollte die Option „Registrierungsdaten“ ausgewählt sein (siehe Screenshot unten).

Wenn ein Computer diesen benutzerdefinierten Parameter in der Registrierung hat, wird sein Wert auf der Computerkarte angezeigt. Wählen Sie einen Computer in der Liste und anschließend „Computerinformationen“ im Konfigurationsbaum (das ist der Standardeintrag nach dem Programmstart), um den benutzerdefinierten Registrierungswert zu sehen.
Siehe auch: MS-Windows- oder Office-Seriennummer über das Netzwerk erkennen