Das Programm kann Lizenzschlüssel lesen, die in der Registrierung unverschlüsselt (als Klartext) gespeichert sind. Prüfen Sie den Abschnitt „Lizenzinformationen“ in den Programmeinstellungen, wo Sie die Registrierungspfade zum Abrufen der Lizenzschlüssel für die benötigten Softwareprodukte konfigurieren können.
Problem beim Abrufen von Lizenzschlüsseln für alle Software
Leider speichern viele Softwarehersteller ihre Lizenzschlüssel nicht als Klartext in der Registrierung, sodass sich unser Programm dafür nicht konfigurieren lässt. Manche Hersteller speichern die Schlüssel in Dateien. Andere verschlüsseln die Registrierungsdaten mit proprietären Algorithmen. Registrierungspfade für ein und dasselbe Programm können zudem von Version zu Version wechseln.
Leider können wir die Unterstützung für das Lesen von Lizenzschlüsseln nicht für alle möglichen Produkte hinzufügen. Unser Inventarprogramm kann Seriennummern von Microsoft Windows und Office-Produkten lesen (einschließlich variabler Pfade und der Schlüsselentschlüsselung).
Standardmäßig unterstützt das Programm mehrere Produkte anderer Hersteller. Auf Anfrage können wir versuchen, Ihnen beim Finden der Registrierungspfade für Ihre benötigten Produkte zu helfen (ein positives Ergebnis können wir dabei nicht garantieren – nicht alle Hersteller speichern Schlüssel unverschlüsselt in der Registrierung).
Benutzerdefinierte Lizenzschlüssel aus der Registrierung abrufen
So versuchen Sie, den Speicherort des Lizenzschlüssels in der Registrierung für ein Produkt zu finden:
- Öffnen Sie das Programm RegEdit.
- Prüfen Sie diesen Pfad in der Registrierung: „HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\<Herstellername>\<Produktname oder Produktname_Version>\“
- Wenn der Pfad existiert, öffnen Sie den Registrierungszweig und prüfen Sie die Parameternamen. Wenn Sie etwas wie „serial“, „key“, „license“ usw. sehen, klicken Sie darauf und prüfen Sie den Parameterwert. Enthält er den korrekten Lizenzschlüssel, haben Sie den Lizenzpfad gefunden. Den aktuellen Registrierungspfad können Sie über das Kontextmenü in die Zwischenablage kopieren.
Lizenzprüfung ohne Lizenzschlüssel ist möglich!
Wenn Lizenzschlüssel nicht abrufbar und prüfbar sind, können Sie den License Manager des Programms nutzen und die zulässige Softwarenutzung steuern, indem Sie Installationen zählen und diese Zahl mit der Anzahl der Computer vergleichen, auf denen das Produkt laut gekaufter Lizenz genutzt werden darf. Der License Manager zählt installierte Kopien automatisch, zeigt sie an und ermöglicht die manuelle Eingabe der zulässigen Computeranzahl für die von Ihnen genutzten Produkte.
Partial Product Keys, MAK, KMS, VLK
Immer häufiger wird Software über das Internet aktiviert und die Lizenzinformationen nicht lokal, sondern auf dem Aktivierungsserver gespeichert. Dadurch lassen sich vollständige Lizenzschlüssel für Office 2013 sowie Schlüssel für Windows, die über MAK (Multiple Activation Keys), KMS (Key Management Server) und VLK (Volume Licensing Key) aktiviert wurden, oft nicht mehr abrufen. Microsoft verwendet einen speziellen Partial Product Key (die letzten 5 Zeichen des vollständigen Lizenzschlüssels) zur Prüfung der Schlüsselgültigkeit. Unser Programm unterstützt diese Partial Keys für MS Office und per MAK aktiviertes Windows.