Liste installierter Programme von Remote-Computern im LAN abrufen
Viele Systemadministratoren müssen im Alltag feststellen, welche Software auf Remote-Computern im Netzwerk installiert ist.
Für die Liste installierter Programme von einem Remote-PC im LAN wird üblicherweise WMI (Windows Management Instrumentation) genutzt. Dafür müssen Sie jedoch ein Skript schreiben.
Am einfachsten erledigen Sie die Aufgabe mit einem speziellen Programm zur Prüfung und Überwachung installierter Anwendungen. Wir empfehlen 10-Strike Network Inventory Explorer. Damit benötigen Sie weder die Befehlszeile noch komplexe Skripte. Das Tool scannt alle Computer auf installierte Software, speichert alles in der internen Datenbank und pflegt sie. Das Programm verfolgt zudem Änderungen und ermöglicht Dutzende Berichte zu installierten Anwendungen.
Anleitung
Nach der Installation fügen Sie Remote-PCs zur Datenbank hinzu, um Daten von ihnen abzufragen.
Das ist auf mehrere Arten möglich:
- Computerliste aus Active Directory importieren
- IP-Adressbereich scannen
- PC-Liste aus der Netzwerkumgebung importieren
- PC-Liste aus einer Textdatei importieren
Fertig. Die Computer wurden zur Programmdatenbank hinzugefügt.
Als Nächstes fragen wir die Computer ab und erfassen die Informationen zur installierten Software.
Drücken Sie dazu die Schaltfläche „Daten erfassen“ auf der Registerkarte „Start“.
Wählen Sie die Computer für die Erfassung und klicken Sie auf „Weiter“.
Anschließend wählen Sie die Datengruppen für die Erfassung.
In unserem Fall reicht die Option „Installierte Software“. Bitte beachten Sie, dass das Programm nicht nur Software-, sondern auch Hardwaredaten erfassen und Änderungen daran verfolgen kann.
Zur Beschleunigung der Abfrage können die übrigen Datengruppen-Kontrollkästchen deaktiviert bleiben. Klicken Sie auf „Fertigstellen“.
Bitte beachten Sie, dass für den Inventarscan Domänenadministratorrechte erforderlich sind. (Ohne AD/Domäne benötigen Sie Administratorrechte auf dem Remote-Computer.)
Das Fenster „Status der Datenerfassung“ öffnet sich; dort können Sie den Abfrageprozess im Detail überwachen. Der PC-Scan kann automatisiert und geplant werden.
Nach Abschluss der Datenerfassung werden die Softwaredaten automatisch in die Datenbank importiert.
Anschließend klicken Sie auf den gewünschten Computer (1) und wählen im Baum links unten im Bereich „Software“ den Eintrag „Installierte Software“ (2). Rechts erscheint die vollständige Liste der installierten Software.
Sie können die Programmdaten in einen Bericht exportieren, Berichte zu einem einzelnen Programm oder zu allen Installationen erstellen, Abfragen zu bestimmten Programmen ausführen oder Software- und Lizenzbestand führen – also das SAM-Audit (Software Asset Management) durchführen. Das Programm unterstützt die Normalisierung von Softwarenamen/-titeln (über Programmtitelmasken).
Das Programm bietet außerdem viele weitere nützliche Funktionen wie Verfolgung von Hardware- und Softwareänderungen, PC-Diagnose und Benachrichtigungen zu Änderungen sowie gefundenen Problemen (z. B. schlechte SMART-Parameter oder hohe HDD-Temperatur).
Verwandte Artikel:
Programme von Remote-Computern deinstallieren?
Autostart-Verknüpfungen auf Remote-Computern über das Netzwerk entfernen?
Laden Sie die 30-Tage-Testversion des Programms (für Windows) über die Schaltfläche unten herunter und testen Sie sie.
Video zur Verfolgung installierter Software
Wir haben ein kurzes Video (2 Minuten) zur Verfolgung von Änderungen an installierter Software erstellt. Es erklärt, wie Sie installierte Software auf Netzwerkcomputern scannen und Änderungen mit unserem Programm verfolgen.