Wenn die Nutzung von WMI über das Netzwerk aus irgendeinem Grund nicht möglich ist (verschiedene Domänen, eingeschränkter Zugriff auf administrative Funktionen über das Netzwerk, deaktivierter Betrieb von RPC/DCOM), können Sie die Komponente 10-Strike Network Inventory Agent zur Datenerfassung verwenden.
Der Agent umfasst den Datenerfassungsdienst und eine Anwendung zum Ändern der Einstellungen. Die Komponente wird auf einem Remote-Computer installiert und übermittelt die benötigten Daten auf Anforderung per Client-Server-Technologie an das Hauptprogramm.
|
Die Installationspakete von 10-Strike Network Inventory Agent befinden sich im Ordner „\Program Files\10-Strike Network Inventory Explorer\Agent\“: |
Beachten Sie die folgenden Hinweise, um die Datensicherheit beim Arbeiten mit Agents zu gewährleisten:
- Kennwortschutz verwenden.
- IP-Adressen filtern.
- TCP-Port des Agents ändern.
Kennwort, Port und IP-Adresse werden in den Programmeinstellungen festgelegt.
Beim Einstieg in die Arbeit mit Agents sind folgende Punkte zu beachten:
- Konfigurieren Sie die Sicherheitseinstellungen in 10-Strike Network Inventory Explorer im Einstellungsfenster auf der Registerkarte „Remote-Agents“.
- Speichern Sie die Konfigurationsdatei (Schaltfläche „In Datei speichern...“). Kopieren Sie sie in den Ordner mit der Agent-Setup-Datei und stellen Sie sicher, dass der Dateiname „nie_settings.cfg“ lautet.
Nachdem die Agents auf den Netzwerkcomputern installiert wurden, wählen Sie die Computer aus, von denen die Informationen über Agents erfasst werden sollen. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Computer...“. Markieren Sie im erscheinenden Fenster die gewünschten Computer.
Die Abfragemethode können Sie auch im Fenster „Computerkarte“ ändern, indem Sie das Kontrollkästchen „Über Remote-Agent verbinden“ aktivieren.
Vorteile der Arbeit mit dem Agent-Dienst:
- Erfordert keine Administratorrechte auf Remote-Computern.
- Erfordert kein WMI.
- Computer werden nur auf Anforderung des Administrators abgefragt; genauso wie bei der Nutzung von WMI.
- Aktuelle Informationen können jederzeit auf Anforderung abgerufen werden.
Nachteile:
- Erfordert Zeit für Installation und Konfiguration der Agents auf Netzwerkcomputern. Agents müssen in Firewalls freigegeben werden.
- Selten eingeschaltete Computer lassen sich schwer abfragen.
Wenn der Zugriff über WMI nicht verfügbar ist, können Sie neben dem Agent-Dienst auch die Abfrage über eine Client-Anwendung starten (auch von derzeit nicht verbundenen Computern).